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Jahresarchiv: 2018

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Unsere Öffnungszeiten Weihnachten & zum Jahreswechsel

Bis einschließlich 22.Dezember normale Öffnungszeiten.

23. – einschl. 26. Dezember geschlossen

27. Dezember 12 –  18h geöffnet
28. Dezember 12 – 18h geöffnet
29. Dezember 10 – 14h geöffnet

30. Dezember bis einschl. 02. Januar 2019 geschlossen

03. Januar 12 – 18h geöffnet
04. Januar 12 – 18h geöffnet
05. Januar 10 – 14h geöffnet

Und schon mal vormerken: 08. – einschließlich 18. Januar Betriebsferien.
Ab 19. Januar 2019 sind wir zu den regulären Zeiten wieder wie gewohnt für Dich da:

Dienstag, Donnerstag, Freitag 12 – 18h
Mittwoch Termine nach Vereinbarung
Samstag 10 – 14h


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Süß, edel, lecker – unser Weihnachtsgruß

Um Deinem Besuch bei uns in diesen Vorweihnachtstagen noch zusätzlich eine süße Weihnachtsnote zu verleihen, gibt es derzeit bei uns im Store – so lange der Vorrat reicht – als kleinen feinen Weihnachtsgruß von uns für Dich eine Praline im Glas und Weihnachtstrüfflis von der Goldhelm-Schokoladenmanufaktur.

Sehr edel und seeeehr lecker 🙂


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„Saxophon spielen oder Saxophon sprechen – Parallelen von Sprache und Saxophonsound“

„Saxophon spielen oder Saxophon sprechen – Parallelen von Sprache und Saxophonsound“

Ein Beitrag von Dr. Alexander Rehm

„Du musst den Ton innerlich singen/sprechen, dann kannst Du ihn auch richtig spielen“ – ein Satz den so ähnlich wohl jeder, der ein Blasinstrument erlernt, von seinem Lehrer schon einmal gehört hat. Gibt es also eine direkte Wirkung unserer Stimmbänder auf den Ton und Sound beim Saxophonspiel? Ein klares Nein – Aber: der Mund-Rachenraum, der, neben der reinen Tonerzeugung durch die Stimmbänder, Sprache und Gesang erst möglich macht, ist in wesentlichem Maße verantwortlich für den Saxophonsound.

Insofern kann man sagen: „So wie man singt und spricht, so spielt man auch Saxophon und erzeugt seinen eigenen Sound.“ Das meinen die Lehrer mit obiger Aussage.

Doch a) wie hängt dies zusammen bzw. b) wieviel macht mein „Mund-Rachenraum“ am Sound aus und wieviel das Saxophon und das Set-up? Der letzte Punkt ist kaum zu beantworten, den das Set-up kann man einfach ändern (anderes Reed, anderer S-Bogen, anderes Sax), aber wie kann man den Mund-Rachenraum verändern und welchen Effekt hat das auf den Sound? Dazu gibt es im Folgenden einige Antworten auf Basis von Studien:

Die Formung des Mund-Rachenraums ist entscheidend, damit wir sprechen können. Allein um die Vokale „a, e, i, o und u“ aussprechen zu können, müssen wir unseren Mund-Rachenraum unterschiedlich „formen“. Dies kann jeder selbst erfahren, wenn er in monotoner Stimmlage (gleicher Ton) diese Vokale hintereinander spricht oder singt. Nur die Formung des Mund-Rachenraums macht ein „a“ zu einem „a“ oder ein „i“ zu einem „i“ – es ist nicht die Tonhöhe! Wir formen den Mund und generieren damit in unserem Mund-Rachenraum, der zwischen 14,5 und 17,5 cm lang ist, unterschiedliche Resonanzen die man „Formanten“ (kommt von „formen“) nennt. Das Zusammenspiel verschiedener Resonanzen ergibt den Klang, der dann beim Sprechen z.B. ein „a“ oder „i“ ausmacht. Aber auch „stimmlose Zischgeräusche“ (S-Laute) können wir durch die Formung des Mund-Rachenraums unterschiedlich erklingen lassen. Der „normale Mensch“ erzeugt bei der Aussprache der Vokale ca. 12 Resonanzen (= Formanten) im hörbaren Frequenzbereich (bis ca. 10.000Hz). Professionelle Tenorsaxophonspieler erzeugen in diesem Frequenzbereich ca. 14 Formanten – und zwar beim Saxophonspiel! Und diese Formanten sind fast sämtlich stärker ausgeprägt als beim Sprechen oder Singen.

Die zu diesem Thema durchgeführten Studien lassen folgende Aussagen zu:

  1. Beim Saxophonspiel nutzt der Spieler seinen Mund-Rachenraum, um Resonanzen/Formanten zu erzeugen, die wesentlich für den Saxophonsound sind.
  2. Generell verstärkt das Saxophon die Resonanzen, die durch Formanten erzeugt werden – das Saxophon ist also eine „hervorragende Schallröhre“!
  3. Einige Formanten werden auch durch das Set-up (Mundstück und S-Bogen) in Ihrer Ausprägung beeinflusst.
  4. Ein Großteil der Formanten wird allerdings vom Spieler allein durch Formung seines Mund-Rachenraums generiert.
  5. Ähnlich wie Zischlaute (z.B. das „S“ oder das „ch“) von hoher Bedeutung sind für die Sprache, so spielt auch das vom Spieler beim Saxophonspiel erzeugte „Rauschen“ (=Spielerrauschen) eine wichtige Rolle für den Sound.

Jeder Saxophonspieler nutzt den Mund-Rachenraum, um „seinen Sound“ zu erzeugen – und so wie jeder Mensch unterschiedlich ist sowohl in Bezug auf seine Anatomie, wie auch in Bezug auf seine Fähigkeiten, den Mund-Rachenraum kontrolliert zu formen, fällt jeder „Saxophonsound“ individuell aus.

Professionelle Saxophonspieler besitzen sehr weitgehende Fähigkeiten, Formanten unterschiedlich auszuprägen aber auch unterschiedliche Ausprägungen von Spielerrauschen zu erzeugen und sind damit in der Lage, „unterschiedlichste Sounds“ zu erzeugen.

Dr. Alexander Rehm

Sollten Sie Interesse an den Studien des Autors zu diesem Thema haben (pdf-Dateien), so können Sie diese per mail unter folgender Email abfragen: alexander_rehm@gmx.de


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Bei Ronja ist heute schon Weihnachten

Heute war Ronja bei uns. Sie ist 9 Jahre alt und träumt schon lange davon ein “richtiges” Saxophon zu spielen. So eines mit Seele. Dafür hat sie auch schon eine Weile gespart und an unterschiedlichen Stellen dafür Musik gemacht. Nachdem sie dann heute verschiedene Saxophone ausprobiert hat, fiel ihre Wahl auf ein SELMER. “Das hat mich adoptiert” waren ihre Worte. Ausserdem hat sie schon den ganzen Tag, zur Verwirrung des Ein oder Anderen, erzählt, dass heute Weihnachten sei. Und so hat es sich wohl für sie auch angefühlt. Wir freuen uns mit Ronja über ihren neuen musikalischen Begleiter.


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KontrabassSaxophon trifft Sopranino

Wir hatten einen Riesen zu Besuch!

Gestern musste ein gigantisches KontrabassSaxophon von Eppelsheim nochmal kurz vor dem Weihnachtskonzert etwas feinjustiert werden.

Auch für andere Saxophonicer/innen, die gerade den Laden betraten, war es eine helle Freude.

Es durfte sogar gespielt werden!

Und den direkten Größenvergleich zum Sopranino konnten wir auch gleich mal deutlich machen.

Danke an Höfte für diese tolle Gelegenheit!

Live kann man diesen großen Onkel gemeinsam mit Höfte übrigens beim Weihnachtskonzert von SAX FOR FUN in Wuppertal am 1. und 2. Dezember hören und sehen.


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Saxophonic-Team in Paris

Wie wir Dir ja schon im Vorfeld verraten haben, sind wir mit unserem gesamten Team nach Paris gereist. Dort durften wir einer Einladung in das Traditionswerk von SELMER nachkommen. Das war seeeehr beeindruckend! Wir werden Dir davon im nächsten SAXOletter berichten. Auf unseren kleinen Bummel durch Paris nehmen wir Dich aber gerne hier schon einmal mit 🙂


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Samstag 27.Oktober geschlossen

Liebe Saxophonicerin, lieber Saxophonicer, beachte bitte: Am Samstag den 27. Oktober 2018 beibt der SAXOPHONIC Store geschlossen – wir sind den ganzen Tag auf einem Tagesseminar und holen neue Impulse für unseren SAXOPHONIC – Spirit nach Hause 🙂


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Der Saxophonic-Herbst

Wir freuen uns in diesem Jahr ganz besonders auf den Herbst!

Wir haben uns daher heute bei der Team-Sitzung mit der ersten Kürbissuppe in diesem Jahr schon mal vorfreudig eingestimmt.

Denn, wir werden mit unserem gesamten Team nach Paris reisen um dort das SELMER-Werk zu besichtigen.

Natürlich werden wir Dir davon dann berichten.

Für Dich ändert sich dadurch nichts. Der SAXOPHONIC-Store bleibt ganz regulär geöffnet.

 


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Urlaub mit dem SAX! So kann’s gehen…

Urlaub mit dem SAX! So kann’s gehen…

Ein Beitrag von Markus Thiel

Während die meisten Menschen wohl nicht im Traum daran denken würden, ihr Arbeitsgerät mit in den Urlaub zu nehmen, halten es Musiker meist nur wenige Tage ohne ihr Instrument aus. Wenn auch Du zu dieser besonderen Spezies zählen solltest, die sich das Wort Entspannung ohne Klappen unter den Fingern nicht einmal vorstellen kann, werden Dich Themen wie sicherer Saxophon-Transport und Maße und Gewicht beim Handgepäck spätestens in der letzten Woche vor dem Abflug zum Reiseziel abrupt einholen.

Jenseits der Größe eines gebogenen Sopransax oder der Behelfs-Bambusklarinette fangen die Unannehmlichkeiten nämlich meist schon an. Falls Du schon einmal mit stockendem Atem dabei zuschauen durftest, wie Gepäckstücke beim Beladen des Ferienfliegers die ein oder andere Distanz gänzlich ohne Bodenhaftung samt g-Kraft-Test überwinden, weißt Du auf einmal sehr genau, wie und wo Du Dein wertvolles Instrument während der Reise nicht transportieren möchtest. Eine Mitnahme von Alt- oder Tenorsaxophon in der Kabine ist allerdings in den meisten Fällen stark von der Kulanz der einzelnen Airlines abhängig. Während Billigflieger ihren Kunden mittlerweile für den Transport eines die Höchstmaße für Handgepäck übersteigenden Instruments im Fluggastraum die Buchung eines zusätzlichen Sitzplatzes nahe legen, verhalten sich Premium-Airlines wie die Lufthansa oder British Airways deutlich kooperativer. Letztere erlaubt sogar explizit Instrumente samt Case bis zu einer Größe von 80 x 30 x 25 cm. Eine Mitnahme weiterer Handgepäckstücke ist dann aber in den meisten Fällen, abseits von kleinformatigen Handtäschchen, tabu. Beim Billigflieger easyJet geht mit 120 x 38 x 30 cm sogar noch ein ganzes Stückchen mehr, wodurch man um ein Haar fast schon mit einem Bariton Saxophon im schlanken Case auf der sicheren Seite gewesen wäre. Leider liegt die Mitnahme in Abhängigkeit zum Platzangebot der eingesetzten Maschine letztlich im Ermessen des Piloten, und kann daher vor der Reise von Seiten der Fluggesellschaft weder garantiert noch zugesagt werden. In einem solchen Fall bleibt dann, abgesehen von der Möglichkeit mit einer Menge Frust und Wut im Bauch am Boden zu bleiben, nur noch der Versuch spontan einen möglicherweise noch freien Sitzplatz für sein Altsax oder Tenor zu ergattern.

Für den Fall, dass alle Stricke reißen oder der Urlaub ohne Basssaxophon einfach nicht denkbar erscheint, gibt es dennoch ein paar Vorkehrungen, welche die Überlebenschancen des eigenen Instruments im Bauch eines Jumbo zumindest deutlich erhöhen. Abgesehen von der dringend empfohlenen Verwendung eines perfekt passenden und stabilen Flight-Case, kann es darüber hinaus von Vorteil sein die Klappen deines Saxophons fachmännisch und spielfrei zu verschließen, ähnlich wie dies bei Neuinstrumenten auch vor dem ersten Versand durch den Hersteller mit traditionell Verwendung findenden Korkkeilen der Fall ist. Auf diese Weise wird vor allem bei der Landung eine übermäßige mechanische Belastung und ein mögliches Verziehen der beweglichen Teile am effektivsten vermieden. Wenn Du mehr zum Thema Verkorken oder einer alternativen Methode erfahren möchtest wie Du dein Instrument noch reisetauglicher machen kannst, wende dich gerne rechtzeitig per Mail oder Telefon an dein SAXOPHONIC-Team.

Aber was ist, wenn das gut verpackte Musikinstrument im Rumpf des Fliegers trotzdem Schaden nimmt? Laut dem Montrealer Übereinkommen zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über die Beförderung im internationalen Luftverkehr sind Reparatur oder Ersatz bis zu einer Haftungshöchstgrenze (z.Zt. 113.100 SZR) und bei nachweisbar unsachgemäßen Behandlung in unbegrenzter Höhe durch die Airline zu begleichen. Trotz dieses Umstandes solltest Du das unersetzliche Erb- oder Sammlerstück während des Urlaubs doch besser zu Hause oder an einem anderen sicheren Ort belassen.

Weitaus unkomplizierter geht es natürlich bei der Fahrt mit Bahn, Bus oder PKW zu. Oder wie wäre es denn mal mit einer Urlaubsreise komplett ohne SAX…

…ach nee, lieber doch nicht!


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Christian Minwegen auf der Jazz Ralley 2018

Interview mit Christian Minwegen auf der Jazz Ralley 2018

Ein Beitrag von Antonia Papadopoulos

Christian Minwegen spielt das Tenorsaxophon in der Big Band der Clara-Schumann Musikschule.

S: Wie bist du zum Saxophon spielen gekommen?
Christian: Ich habe bei meinem Vater erstmal Klavierunterricht genommen, mein Vater ist Musiklehrer. Ich habe versucht, bei ihm Klavier zu lernen, das ging aber gar nicht. Hab nicht geübt und mir hat die Motivation gefehlt und dann war halt die Frage, ob ich überhaupt Lust habe, ein Instrument zu lernen. Mit 12 Jahren habe ich mich dann spontan für das Saxophon entschieden, keine Ahnung warum! Das ist dann zuerst auch fast schief gegangen, zwei Jahre lang habe ich echt fast gar nicht geübt und dann hat mich mein Vater aber ins erste Ensemble gesteckt und seitdem habe ich dann geübt und der Weg führte steil nach oben auch in die sehr sehr guten Ensembles.

S: Welches Saxophon spielst du aktuell?
C: ich spiele im Moment ein Tenorsaxophon, ein Mark VI.

S: Ahaa und welches Mundstück spielst du passend dazu?
C: Ein Dave Guardala Super King R&B, laser trim das habe ich bei Saxophonic gekauft und paar Jahre später habe ich mir dann noch, auch bei Saxophonic, die Rovner Versa X gekauft und mit dem Setup bin ich super zufrieden!

S: Was gefällt dir denn so gut am Saxophon spielen, was inspiriert dich, hast du irgendwelche Vorbilder?
C: Ja, ich habe eine Menge Vorbilder. Joshua Redman, den finde ich super klasse und Michael Brecker natürlich, für mich eigentlich der beste Saxophonist, der je gelebt hat. Das Saxophon ist sehr vielseitig, es kann ne Menge an Musikarten, sowohl im Jazz als auch im Rock oder Pop und in der Klassik bedienen und die Klangvarianten sind einfach sehr groß und das gefällt mir sehr gut.

S: Hast du denn noch ein Traum Saxophon, welches du unbedingt mal spielen möchtest oder bist du mit deinem rundum zufrieden?
C: Also ich habe mir glücklicherweise einen absoluten Ferrari unter den Saxophonen zugelegt, von daher will ich dieses Saxophon, was ich jetzt habe, für immer behalten und da wird sich nichts mehr verändern. Am Setup vielleicht, weiß ich nicht, ein Mundstück vielleicht, muss man mal gucken. Ne Soundvorstellung ändert sich aber das Horn selber ist so klasse, das möchte ich gerne behalten.

S: Das kann ich sehr nachvollziehen 😉 Gibt es noch ein Ritual, welches du vor einem Auftritt anwendest, ein Glas Sekt oder ein Bierchen trinken oder mit Freunden quatschen?
C: Ich bin vor Auftritten meistens eher fokussiert, auch während der Pausen würde ich niemals ein Bier trinken oder so. Das ist bei mir einfach so – Andere machen das – ich möchte einfach fokussiert bleiben. Ich habe immer das Gefühl, wenn ich jetzt Alkohol getrunken habe, kann ich nicht mehr straight spielen 😀 Also ich spiele mich am Anfang auch warm mit ein paar Tonleitern und dann ist denke ich nochmal über die schwierigen Stellen nach und dann sollte es auch reichen

Fazit:
Vielleicht hast oder hattest Du auch schon einmal die Situation, in der Du gedacht hast, dass Du beim Spielen nicht mehr weiterkommst oder eine Art Blockade hast. Christian zeigt uns, dass man sich nicht aufgeben darf und einfach dranbleiben muss, denn wie heißt es doch so schön: Übung macht den Meister!


Saxophonic

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